ewigliche Effizienz beim Menschen

Effizienz beim Menschen stilisierter Mythos

Effizienz beim Menschen – stilisierter Mythos

Gern möchte ich in diesem Video mit Euch das Ergebnis einer Coachingmaßnahme zum Thema Effizienz teilen. Ein großes Lachen ereilte mich bei der plötzlichen Einsicht, dass ich nicht richtig liege mit meiner Ansicht dazu. Dieser Gedanke und das dahinterstehende Konzept verwandelt die westliche Industriegesellschaft zu einem rastlosen und sehr hektischen Dasein. Nie reicht es aus, es muss immer mehr sein. Dadurch denken wir, immer mehr unsere Geschwindigkeit erhöhen zu müssen. Doch das ist ein Trugschluss, der sich im Endeffekt verkürzend auf unsere Lebensspanne auswirken wird und vor allem auch die Qualität des gelebten Lebens. Effizienz darf nicht nur in kurzen Zeiträumen betrachtet werden, da sich über längere Zeitperioden eine andere Sicht auf die Dinge ergibt. Wir leben nicht nur für ein Projekt, sondern haben sicherlich allesamt mehrere Projekte im Leben vor. Und nur eines davon ist die Arbeit. Manch einer wird seine Familie als Projekt betrachten, ein Anderer reist gern, der Nächste erforscht die Welt und noch Einer sieht seinen Garten als Projekt an. Aber häufig stellen wir uns immer gleich die Frage, ist das sinnvoll, was ich tu, ist es effizient? Es geht nicht immer darum mit möglichst hoher Schlagzahl etwas in einer bestimmten Zeit durchzudrücken. Häufig benötigen gerade die musischen Disziplinen Zeit, um scheinbar nichts zu tun. Denn Kreativität unterliegt nicht der Effizienz, sie ist ein Resultat des Loslassens und des sich inspirieren lassen.

An sich ist gegen Effizienz nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil. Wenn aber permanentes Arbeiten ohne pausieren zur Regel wird, dann brennen wir aus. Alle Prozesse in der Natur nehmen sich Zeit, in der scheinbar nicht viel passiert. Doch häufig benötigt man für ein großes Stürmen vorher eine Zeit der großen Ruhe. Ein Krieger, der in die Schlacht zieht, weiß das – ebenso die Pflanzen und Tiere im Winter, wenn sie pausieren für das kommende Frühjahr, um eine großen Wurf zu tun.

Lasst Euch überraschen, welche lustige Geschichte Euch zu diesem Thema erwartet.

Rückenschmerzen nerven

Rückenschmerzen nerven

Laut einschlägiger Statistiken kennen 75% der Deutschen Rückenschmerzen, 40% davon täglich. Im Schnitt entstehen dadurch in den Unternehmen knapp 1 Tag Ausfallzeit pro Monat pro Arbeitnehmer. Daher ist insbesondere die Arbeit am Schreibtisch ein Ort, der viel dazu beiträgt bzw. ein Ort, an dem Weichen gestellt werden. Viele Officeworker arbeiten sitzend zwischen 5-8 Stunden am Schreibtisch. Der Mangel an Bewegung und Ausgleich führt zum frühzeitigen Ermüden und fördert sogar den Verschleiß. Ja dieses Wort kann man durchaus benutzen, weil sich Konzentrationsfähigkeit als auch die Dicke von Bandscheiben reduzieren. Somit ist Bewegung an einem an sich immobilen Standort die Lösung – und genau dieser Thematik nimmt sich Yoga@Work an.

RSI … Repetetive Strain Injury

Repetetive Strain Injury

Das Stichwort zu RSI – Repetitive Strain Injury – schlechthin ist Monotonie. Sie ist Ursache vieler leidvoller Erfahrungen. Dabei ist RSI schon sehr lange bekannt. So sind Bogenschützen, Schmiede oder Köche von Alters her von einseitiger und in hoher Wiederholungsrate auftretender Belastung einiger weniger Muskel-, Sehnen- und Bänderbahnen betroffen. In späteren Jahrhunderten kamen durch neue Tätigkeitsfelder der Menschen neue Bezeichnungen wie der Tennisarm oder die “Sekretärinnenkrankheit” hinzu. Eine Bewegung wie das Klicken einer Maustaste ist einmalig ausgeführt sehr einfach. Hingegen tausende Male wiederholt kann der Tag kommen, an dem der Tastenanschlag zur Qual wird. Dann ist guter Rat teuer, denn der Arbeitsausfall kann schnell kostenintensiv werden. Die Antwort auf Einseitigkeit ist Abwechslung. So wird einerseits aufgezeigt, welche Alternativen der Kommunikation zwischen Mensch und Computer bestehen, um so der gefürchteten Maus-Hand vorzubeugen oder jene beim Heilungsprozess aktiv zu unterstützen. Andererseits ist neben aktiver Ruhe, selbstständige Ausgleichsarbeit in Form von Dehnung und Kräftigung zu leisten.

Durch meine eigene Hatha-Yoga-Praxis und meine Ausbildung in der Thai-Yoga-Massage Ausbildung konnte ich ein sehr gutes Gespür für Bewegungen entwickeln. Dieses hilft mir, verloren gegangene Bewegungsräume aufzuzeigen und entsprechend individuelle Handlungsempfehlungen auszusprechen, um wirksam gegenüber RSI vorzubeugen.

Schwerpunkte

  • RSI – ein ernst zu nehmendes Thema
  • Problem: monotone, häufig wiederholte Bewegungen
  • Lösung: Bewegung und Abwechslung in der Arbeitszeit und vor allem Dehnungssübungen in Pausen
  • interagiert intensiv mit Ergo-Consulting
  • Alternatives Mobiliar und Computereingabegeräte

Podcast mit Yoga@Work

Beschreibung der Podcastfolge „Yoga@Work – Für mehr Bewegung am Arbeitsplatz“

„Heute gibt es eine ganz besondere Folge aus zweierlei Gründen. Zum einen habe ich meinen geliebten Bruder zu Gast in der Sendung und zum anderen sprechen wir über ein Thema, welches in meinen Augen revolutionär ist. Es geht um Yoga am Arbeitsplatz und wie du mit ein paar kleinen Umstellungen dir und deinem Körper viel Gutes tun kannst.“

Hier der Kanal meines geliebten Bruders.

https://www.youtube.com/user/weedinmegarden/

Tratak im Herbst – gut für trockene Büroaugen

Tratak im Herbst – gut für trockene Büroaugen

Veränderung steht an! Der Sommer ist schon eine Weile Vergangenheit, auch die warmen Herbsttage für dieses Jahr sind gezählt und die Natur wandelt sich. Frühling und Herbst sind die Jahreszeiten, die zwischen den zwei Extremen Sommer und Winter liegen. Ähnlich einer Sinuswelle stellen Sie Ihre Nulldurchläufe dar. Wir vernehmen, wie der Winter das Ende des Abbauprozesses ist und der Sommer der Höhepunkt im Jahreszyklus, wenn wir Vitalität und Vielfalt dabei als Kriterium unterstellen.

Kältere und feuchtere Tage begleiten uns und künden vom kommenden Winter. Wer die Schönheit des Wandels als Wesen der Schöpfung lieben lernt, kann sich diesem Wechsel mit Freude hingeben. So ist ein Waldspaziergang dieser Tage Luxus für unsere Lungen, die Entgiftungsorgane Leber und Niere aber auch für die geplagten trockenen „Büroaugen“.

Für sie gibt es eine gute Übung im Yoga – sie heißt Tratak und ist eine yogische Reinigungsprozedur für die Augen. Man suche sich im Sitzen oder Stehen einen Punkt in der Natur mit einer Entfernung von ca. 60cm – bis 2 Meter aus. Gut macht sich etwas Unbewegliches wie eine Blüte oder ein farbenfrohes Blatt. Dann reiße man die Augen für 1 bis 5 Minuten weit auf, ohne einen Liedschlag zu tätigen und starre das Objekt an. Die Augen werden dann nach einer Weile zuerst noch trockener. Dies regt einen alten Reflex der Augen an – die Produktion von Tränenflüssigkeit. Nun wiederstehe man dem Lidschlagreflex – das ist übrigens das Schwere an der Übung – und das Tränenwasser versucht umso mehr, die Tränenkanäle zu verlassen. Nach einer Weile, das ist individuell, werden die Augen beginnen zu tränen. Dann kann man die Augen langsam schließen oder tränender Weise weiter schauen, bis es dann eben reicht. Man spüre dann tief in sich und vor allem die Augen hinein. Wer will, wiederhole diese Übungen mit einigem Abstand ein zweites oder drittes Mal. Man wird merken, dass der erste Versuch, der schwierigste ist und es immer leichter wird, diese Übung auszuführen. Als Ausgleich empfiehlt es sich, Augenkreisen und Blickrichtungswechsel z.B. links, rechts, links, rechts … oder hoch, runter, hoch, runter auszuführen. Viel Freude und Entspannung beim Üben von Tratak.

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Vom 06. bis 12. Juni 2016 findet auf www.bgmworks.de
Deutschlands 1. gratis Online-Kongress für betriebliches Gesundheitsmanagement statt.

Bei diesem Projekt ist Yoga@Work auch mit dabei. Im Rahmen des Kongresses wurde auch ich zum Thema Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz interviewt – dies wird auch auf der Seite zu sehen sein.

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt ein wertvoller Schlüssel für gesunde Menschen und gesunde, erfolgreiche Unternehmen. Das erwartet Sie:

  • 16 Experten-Interviews mit mehr als 15 Stunden Gesamtlaufzeit
  • Fundiertes BGM-Wissen – aus der Praxis für die Praxis
  • Branchenübergreifend aufbereitet für alle Arten und Größen von Unternehmen/Organisationen: von KMU bis zum Konzern
  • Die Themen: gesundes Führen, strategische BGM-Ziele, digitale Supportsysteme, Arbeitsschutzgesetz, gesunde Arbeitswelten, Männergesundheit, 50+-Mitarbeiter, Azubi-Fitness, Suchterkrankung, Burnout, Achtsamkeit, Bio-Essen in der Betriebsgastronomie, Yoga am Arbeitsplatz, Bewegungs- und Ernährungskonzepte u. v. m.
  • Best Practice Beispiele direkt aus Unternehmen und praxiserprobtes Erfahrungswissen von externen Begleiterinnen und Begleitern

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann registrieren Sie sich am besten noch heute auf www.bgmworks.de  und nehmen auch Sie Anfang Juni am BGM Online-Kongress teil. Ich kann mir gut vorstellen, dass interessante Themen für Sie dabei sein werden.

Noch eine Bitte zum Schluss – der Kongress vom 06. bis 12. Juni wird gratis zu sehen sein. Wenn Sie dieses Thema auch so spannend wie wir finden, dann freuen wir uns, wenn Sie diese Information in Ihrem Netzwerk weitergeben.
Besten Dank!

5 Zehenschuhe – so what?

5 Zehenschuhe

5 Zehenschuhe – so what?

Seit vier Jahren trage ich nun fünf Zehenschuhe, aber immer noch starren mir die Menschen auf die Füße und Ihre Blicke bleiben hängen, bei dem was sie sehen. „Sind das Socken?“ oder „Ist ja originell“, oder auch „Wo kann man die kaufen, die brauch ich“ sind ihre Reaktionen auf meine Fußschützer. Der Schuhsohlenhersteller Vibram hatte vor ein paar Jahren eine super Idee – „Barfuß laufen“ als metaphorischen Aufhänger für diese neue Art von Schuhen zu wählen. Es ist fast so, als wäre man nackt am Fuß. Nur eine kleine Schutzschicht von 2-3 Millimeter ist noch zwischen ihrem Träger und dem Boden zu vernehmen. Für meine Füße begann damals eine ganz eigene Reise, denn diese Schuhe geben einen fast unmittelbaren Kontakt zum Boden wieder, den mir bisherige Schuhe nicht gaben. Zeitgleich verlagerte sich auch der Fokus meiner Yogapraxis schwerpunktmäßig auf die Füße was auch ein rückkoppelnder Prozess durch die Zehenschuhe war. Ich begriff zunehmend die Bedeutung gesunder Füße für die gesamtkörperliche Konstitution und Gesundheit. Man braucht sich nicht über Schmerzen im Rücken oder im Kopf wundern, wenn man unbewegliche oder gar verkrüppelte Zehen hat. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist der Ansicht, dass die Füße im Kleinen eine komplette organische und energetische Wiederspiegelung des Körpers sind. Und ich kann mich dem nur anschließen.

Seither „achte ich mehr auf meinen Weg“ als zuvor, denn wenn man mit diesen Schuhen mal mit der kleinen Zehe irgendwo hängen bleibt – das macht man ein paar wenige Male, die Schmerzen wirken stark erzieherisch. Es ist sogar so, dass ich mit den Füßen mehr sehe, als früher, da ich den Untergrund taktil besser wahrnehme als in herkömmlichen Schuhen. Durch die Zehenschuhe lebe ich zugleich aber auch auf breiterem Fuß, da mein Fußbett sich entspannen konnte und sich links- und rechtsseitig abgesenkt hat. Die meisten Schuhe haben, wenn man Sie quer aufsägen würde, eine Schiffsrumpfform und das ist nicht die Fußform, mit der wir geboren werden. So nehmen uns Air-Dämpfungselemente die wichtige Federarbeit ab, die unser Fuß- und Zehengelenke selbst leisten müssten. Stützelemente im Fersenbereich sollen ein Überrutschen der Ferse verhindern und dicke Sohlen, verhindern Krallbewegungen der Füße und ein Ertastens des Untergrundes erst Recht. Wenn der Fuß seinem eigentlichen Leistungsumfang beraubt wird, reagiert er wie alles, was lebt – es degeneriert. Meiner Ansicht nach haben die meisten von uns schwache Beine und Füße, weil sie nicht mehr in der Form genutzt werden, wozu sie geschaffen sind.

Ich hab den Wechsel komplett vollzogen, ich trage nur noch  Zehenschuhe mehr, außer wenn ein superknackiger Winter kommt, dann hole ich meine Winterboots aus der Versenkung – aber im letztjährigen Winter bin ich mit einer regendichten Variante der „5 Fingers“, wie sie auch genannt werden, super durch den Winter gekommen. Für all diejenigen, die überlegen, sich solche Schuhe zuzulegen, empfehle ich, langsam zu wechseln und immer wieder vorerst auch die alten Schuhe zu tragen und sich behutsam wieder mit den Füßen und Beinen „hoch zu trainieren“. In Amerika liefen Ungeübte gleich ein Marathon in Zehenschuhen und wunderten sich über Schienbeinhautreizungen und ähnliche Überlastungserscheinungen. Man steigt ja auch nicht ungeübt in ein Formel 1 Auto ein und beherrscht es dann – daher erscheint mir sachtes Herantasten  sinnvoller und gesünder.