ewigliche Effizienz beim Menschen

Effizienz beim Menschen stilisierter Mythos

Effizienz beim Menschen – stilisierter Mythos

Gern möchte ich in diesem Video mit Euch das Ergebnis einer Coachingmaßnahme zum Thema Effizienz teilen. Ein großes Lachen ereilte mich bei der plötzlichen Einsicht, dass ich nicht richtig liege mit meiner Ansicht dazu. Dieser Gedanke und das dahinterstehende Konzept verwandelt die westliche Industriegesellschaft zu einem rastlosen und sehr hektischen Dasein. Nie reicht es aus, es muss immer mehr sein. Dadurch denken wir, immer mehr unsere Geschwindigkeit erhöhen zu müssen. Doch das ist ein Trugschluss, der sich im Endeffekt verkürzend auf unsere Lebensspanne auswirken wird und vor allem auch die Qualität des gelebten Lebens. Effizienz darf nicht nur in kurzen Zeiträumen betrachtet werden, da sich über längere Zeitperioden eine andere Sicht auf die Dinge ergibt. Wir leben nicht nur für ein Projekt, sondern haben sicherlich allesamt mehrere Projekte im Leben vor. Und nur eines davon ist die Arbeit. Manch einer wird seine Familie als Projekt betrachten, ein Anderer reist gern, der Nächste erforscht die Welt und noch Einer sieht seinen Garten als Projekt an. Aber häufig stellen wir uns immer gleich die Frage, ist das sinnvoll, was ich tu, ist es effizient? Es geht nicht immer darum mit möglichst hoher Schlagzahl etwas in einer bestimmten Zeit durchzudrücken. Häufig benötigen gerade die musischen Disziplinen Zeit, um scheinbar nichts zu tun. Denn Kreativität unterliegt nicht der Effizienz, sie ist ein Resultat des Loslassens und des sich inspirieren lassen.

An sich ist gegen Effizienz nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil. Wenn aber permanentes Arbeiten ohne pausieren zur Regel wird, dann brennen wir aus. Alle Prozesse in der Natur nehmen sich Zeit, in der scheinbar nicht viel passiert. Doch häufig benötigt man für ein großes Stürmen vorher eine Zeit der großen Ruhe. Ein Krieger, der in die Schlacht zieht, weiß das – ebenso die Pflanzen und Tiere im Winter, wenn sie pausieren für das kommende Frühjahr, um eine großen Wurf zu tun.

Lasst Euch überraschen, welche lustige Geschichte Euch zu diesem Thema erwartet.

Rückenschmerzen nerven

Rückenschmerzen nerven

Laut einschlägiger Statistiken kennen 75% der Deutschen Rückenschmerzen, 40% davon täglich. Im Schnitt entstehen dadurch in den Unternehmen knapp 1 Tag Ausfallzeit pro Monat pro Arbeitnehmer. Daher ist insbesondere die Arbeit am Schreibtisch ein Ort, der viel dazu beiträgt bzw. ein Ort, an dem Weichen gestellt werden. Viele Officeworker arbeiten sitzend zwischen 5-8 Stunden am Schreibtisch. Der Mangel an Bewegung und Ausgleich führt zum frühzeitigen Ermüden und fördert sogar den Verschleiß. Ja dieses Wort kann man durchaus benutzen, weil sich Konzentrationsfähigkeit als auch die Dicke von Bandscheiben reduzieren. Somit ist Bewegung an einem an sich immobilen Standort die Lösung – und genau dieser Thematik nimmt sich Yoga@Work an.

RSI … Repetetive Strain Injury

Repetetive Strain Injury

Das Stichwort zu RSI – Repetitive Strain Injury – schlechthin ist Monotonie. Sie ist Ursache vieler leidvoller Erfahrungen. Dabei ist RSI schon sehr lange bekannt. So sind Bogenschützen, Schmiede oder Köche von Alters her von einseitiger und in hoher Wiederholungsrate auftretender Belastung einiger weniger Muskel-, Sehnen- und Bänderbahnen betroffen. In späteren Jahrhunderten kamen durch neue Tätigkeitsfelder der Menschen neue Bezeichnungen wie der Tennisarm oder die “Sekretärinnenkrankheit” hinzu. Eine Bewegung wie das Klicken einer Maustaste ist einmalig ausgeführt sehr einfach. Hingegen tausende Male wiederholt kann der Tag kommen, an dem der Tastenanschlag zur Qual wird. Dann ist guter Rat teuer, denn der Arbeitsausfall kann schnell kostenintensiv werden. Die Antwort auf Einseitigkeit ist Abwechslung. So wird einerseits aufgezeigt, welche Alternativen der Kommunikation zwischen Mensch und Computer bestehen, um so der gefürchteten Maus-Hand vorzubeugen oder jene beim Heilungsprozess aktiv zu unterstützen. Andererseits ist neben aktiver Ruhe, selbstständige Ausgleichsarbeit in Form von Dehnung und Kräftigung zu leisten.

Durch meine eigene Hatha-Yoga-Praxis und meine Ausbildung in der Thai-Yoga-Massage Ausbildung konnte ich ein sehr gutes Gespür für Bewegungen entwickeln. Dieses hilft mir, verloren gegangene Bewegungsräume aufzuzeigen und entsprechend individuelle Handlungsempfehlungen auszusprechen, um wirksam gegenüber RSI vorzubeugen.

Schwerpunkte

  • RSI – ein ernst zu nehmendes Thema
  • Problem: monotone, häufig wiederholte Bewegungen
  • Lösung: Bewegung und Abwechslung in der Arbeitszeit und vor allem Dehnungssübungen in Pausen
  • interagiert intensiv mit Ergo-Consulting
  • Alternatives Mobiliar und Computereingabegeräte

Podcast mit Yoga@Work

Beschreibung der Podcastfolge „Yoga@Work – Für mehr Bewegung am Arbeitsplatz“

„Heute gibt es eine ganz besondere Folge aus zweierlei Gründen. Zum einen habe ich meinen geliebten Bruder zu Gast in der Sendung und zum anderen sprechen wir über ein Thema, welches in meinen Augen revolutionär ist. Es geht um Yoga am Arbeitsplatz und wie du mit ein paar kleinen Umstellungen dir und deinem Körper viel Gutes tun kannst.“

Hier der Kanal meines geliebten Bruders.

https://www.youtube.com/user/weedinmegarden/

Tratak im Herbst – gut für trockene Büroaugen

Tratak im Herbst – gut für trockene Büroaugen

Veränderung steht an! Der Sommer ist schon eine Weile Vergangenheit, auch die warmen Herbsttage für dieses Jahr sind gezählt und die Natur wandelt sich. Frühling und Herbst sind die Jahreszeiten, die zwischen den zwei Extremen Sommer und Winter liegen. Ähnlich einer Sinuswelle stellen Sie Ihre Nulldurchläufe dar. Wir vernehmen, wie der Winter das Ende des Abbauprozesses ist und der Sommer der Höhepunkt im Jahreszyklus, wenn wir Vitalität und Vielfalt dabei als Kriterium unterstellen.

Kältere und feuchtere Tage begleiten uns und künden vom kommenden Winter. Wer die Schönheit des Wandels als Wesen der Schöpfung lieben lernt, kann sich diesem Wechsel mit Freude hingeben. So ist ein Waldspaziergang dieser Tage Luxus für unsere Lungen, die Entgiftungsorgane Leber und Niere aber auch für die geplagten trockenen „Büroaugen“.

Für sie gibt es eine gute Übung im Yoga – sie heißt Tratak und ist eine yogische Reinigungsprozedur für die Augen. Man suche sich im Sitzen oder Stehen einen Punkt in der Natur mit einer Entfernung von ca. 60cm – bis 2 Meter aus. Gut macht sich etwas Unbewegliches wie eine Blüte oder ein farbenfrohes Blatt. Dann reiße man die Augen für 1 bis 5 Minuten weit auf, ohne einen Liedschlag zu tätigen und starre das Objekt an. Die Augen werden dann nach einer Weile zuerst noch trockener. Dies regt einen alten Reflex der Augen an – die Produktion von Tränenflüssigkeit. Nun wiederstehe man dem Lidschlagreflex – das ist übrigens das Schwere an der Übung – und das Tränenwasser versucht umso mehr, die Tränenkanäle zu verlassen. Nach einer Weile, das ist individuell, werden die Augen beginnen zu tränen. Dann kann man die Augen langsam schließen oder tränender Weise weiter schauen, bis es dann eben reicht. Man spüre dann tief in sich und vor allem die Augen hinein. Wer will, wiederhole diese Übungen mit einigem Abstand ein zweites oder drittes Mal. Man wird merken, dass der erste Versuch, der schwierigste ist und es immer leichter wird, diese Übung auszuführen. Als Ausgleich empfiehlt es sich, Augenkreisen und Blickrichtungswechsel z.B. links, rechts, links, rechts … oder hoch, runter, hoch, runter auszuführen. Viel Freude und Entspannung beim Üben von Tratak.

Die Wissenschaft des Yoga

Die Wissenschaft des Yoga

Eine sehr alte, praktische und auch noch heute noch nachvollziehbare Lehre ist die Wissenschaft des Yoga. Sie untersucht Wege und Möglichkeiten nach der Vereinigung mit dem höchsten aller Prinzipien. Mit ziemlicher Sicherheit ist Yoga wesentlich älter als heutige Quellen bekunden, denn vermutlich ist diese Suche so alt wie der Mensch selbst. Yoga vertritt den Standpunkt, dass die Außenwelt ein Abbild der Innenwelt ist und dass der Geist die Materie erschafft. Daher wird angestrebt, zuerst die Innenwelt zu erkunden und zu meistern, wodurch dann die Außenwelt anders erlebbar wird. Dafür ist aus Sicht des Yoga für diese Suche ein gesunder Körper unabdingbar, um eine geistige und spirituelle Entwicklung des Menschen entscheidend voranzutreiben.

Viele der Übungen des Hatha-Yoga zielen auf die Stärkung der Muskulatur und des Knochengerüsts ab, was gleichzeitig zu bedeutenden positiven Effekten für die Gesundheit und Funktionstüchtigkeit von Verdauungs-, Nerven- und endokrinen Drüsensystems führt. Durch die Kombination von verschiedenen Körperhaltungen mit Atemübungen und Körperverschlüssen kann das parasympathische System angeregt werden, das für Ruhe, Erholung und Schonung verantwortlich ist. Dies spiegelt sich in der Wahrnehmung von Gefühlen wieder, die zumeist als sehr angenehm empfunden werden. Mit Yoga kann man einen harmonisierenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem erwirken, dem die meisten inneren Organe, der Blut- und der Stoffwechselkreislauf zugeordnet werden, das für Ruhe, Erholung und Schonung verantwortlich ist. Dies spiegelt sich in der Wahrnehmung von Gefühlen wieder, die zumeist sehr angenehm empfunden werden. Mit Yoga kann man einen harmonisierenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem erwirken, dem die meisten inneren Organe, der Blut- und der Stoffwechselkreislauf zugeordnet werden. Daher ist auch die Wahrnehmung der äußeren Welt abhängig vom gesundheitlichen Zustand des Inneren, denn Gesundheit ist das Einzige was der Mensch wirklich besitzt da ohne Körper der Mensch die Welt nicht empfinden kann.

Nachdem die Grundlage von Gesundheit geschaffen worden ist, kann man diejenigen Bereiche betreten, die ein Loslösen der inneren Welt von der äußeren ermöglichen, um später in die Konzentration und Meditation zu münden. Das Ziel des Yoga ist Selbsterkenntnis – Selbstverwirklichung – das Finden der höchsten Wahrheit in sich und das Mitschwingen im Einklang zum Universum.

Kundalini-Yoga“Der beste der Götter, Kundalini genannt, schlummert in Form einer zu 3½ Spiralen aufgerollten Schlange am Boden. Solange diese mächtige Schlange schläft, bleibt der Mensch unwissend wie ein Tier; und auch noch so viele Yoga-Übungen werden ihm keine Erleuchtung bringen.” (Hathayoga-Pradipika)

Kundalini Yoga ist eine geistig-körperliche Disziplin, die es dem Menschen ermöglicht, schrittweise die eigenen Sinne und Gefühle mit dem Intellekt in Einklang zu bringen. Ziel dieser Bemühungen ist die Selbsterkenntnis, die durch die Techniken des Hatha-Yoga forciert werden und es dem Strebenden ermöglichen, die Stufen des Raja-Yoga, den königlichen Yoga, zu erklimmen. In Form der acht Stufen des “Ashtanga Yoga” wird dem Übenden ein Wegweiser gegeben, wie eine erfolgreiche Yogapraxis aufgebaut wird.

1. Yama, die Regeln des sozialen Verhaltens
2. Niyama, Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung
3. Asana, Körperstellungen
4. Pranayama, rhythmische Atmung und Kontrolle der Lebenskraft
5. Pratyahara, Loslösung der Sinne von der Außenwelt
6. Dharana, Konzentration
7. Dhyana, Kontemplation und Meditation
8. Samadhi, Selbstverwirklichung oder Erleuchtung

Kundalini-Yoga richtet sich auf die Verbindung des Menschen mit dem göttlichen Ursprung aus. Dabei ist Yoga keine Religion, sondern ein Werkzeug, um dieses hohe Ziel zu realisieren. Dem Übenden wird empfohlen, neben dem Hatha-Yoga, dem Yoga der Kraft und Anstrengung, zugleich auch die anderen Formen des Yoga zu praktizieren. Diese sind Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe und des Dienens, Karma-Yoga – das Yoga des Tuns der richtigen Dinge und dem Jnana-Yoga, dem Yoga des Wissens und des Intellekts.

Yoga belohnt dem Strebenden in vielfacher Hinsicht. Neben Gesundheit und körperlicher Kraft entfalten sich vor allem auch geistige und spirituelle Fähigkeiten, welche den tief greifenden Prozess der Selbstrealisierung entscheidende anstoßen und vorantreiben helfen.

Sukshma Vyayama Yoga

In den alten Texten des Ayurveda wird diese Form des Yoga empfohlen, da es den menschlichen Körper stabilisiert und kräftigt. Seine einfachen Übungen erfordern wenig Kraftanstrengung und dienen der Vorbereitung des körperlichen Gefährtes auf nachfolgende Techniken des Yoga. Die Bewegungen und Körperstellungen des suksma Vyama Yoga können von Menschen aller Alterstufen praktiziert werden, ebenso von Schwachen oder Gebrechlichen. Ihr Nutzen ist enorm, da sie ihre wohltuende Wirkung auf den ganzen Organismus ausbreiten. Insbesondere in kleinen Pausen während der Arbeit sind diese Übungen von großem Wert.

Shat Karma

Die Wissenschaft des Yoga legt einen hohen Stellenwert auf die sechs verschiedenen Reinigungsprozeduren, denen sich ein Schüler des Hatha-Yoga unterziehen sollte, bevor er höhere Techniken anwenden will. Die grundlegenden Schriften des Hatha-Yoga, die “Gheranda Samhita”, die “Hatha-Yoga-Pradipika” und die “Shiva-Samhita” empfehlen diese Techniken und preisen ihren Nutzen. Auch wird gesagt, dass ohne regelmäßige Reinigung des menschlichen Organismus Erfolge auf dem Weg des Hatha-Yogis unmöglich sind.

1. Kapalabhati, Blasebalgatmung zur Reinigung der Atemwege
2. Neti, Nasenreinigung mittels Schnüre und Wasser
3. Dhauti, Magenreinigung mittels eines Tuches
4. Vasti, Darmreinigung mit Wasser
5. Trataka, Reinigung von Augen und Geist durch Blickfixierung
6. Nauli, Kräftigung & Massage der Unterleibsorgane durch Rotieren der Bauchmuskeln

Kundalini-Yoga

Der beste der Götter, Kundalini genannt, schlummert in Form einer zu 3½ Spiralen aufgerollten Schlange am Boden. Solange diese mächtige Schlange schläft, bleibt der Mensch unwissend wie ein Tier; und auch noch so viele Yoga-Übungen werden ihm keine Erleuchtung bringen.” (Hathayoga-Pradipika)

Kundalini Yoga ist eine geistig-körperliche Disziplin, die es dem Menschen ermöglicht, schrittweise die eigenen Sinne und Gefühle mit dem Intellekt in Einklang zu bringen. Ziel dieser Bemühungen ist die Selbsterkenntnis, die durch die Techniken des Hatha-Yoga forciert werden und es dem Strebenden ermöglichen, die Stufen des Raja-Yoga, den königlichen Yoga, zu erklimmen. In Form der acht Stufen des “Ashtanga Yoga” wird dem Übenden ein Wegweiser gegeben, wie eine erfolgreiche Yogapraxis aufgebaut wird.

1. Yama, die Regeln des sozialen Verhaltens
2. Niyama, Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung
3. Asana, Körperstellungen
4. Pranayama, rhythmische Atmung und Kontrolle der Lebenskraft
5. Pratyahara, Loslösung der Sinne von der Außenwelt
6. Dharana, Konzentration
7. Dhyana, Kontemplation und Meditation
8. Samadhi, Selbstverwirklichung oder Erleuchtung

Kundalini-Yoga richtet sich auf die Verbindung des Menschen mit dem göttlichen Ursprung aus. Dabei ist Yoga keine Religion, sondern ein Werkzeug, um dieses hohe Ziel zu realisieren. Dem Übenden wird empfohlen, neben dem Hatha-Yoga, dem Yoga der Kraft und Anstrengung, zugleich auch die anderen Formen des Yoga zu praktizieren. Diese sind Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe und des Dienens, Karma-Yoga – das Yoga des Tuns der richtigen Dinge und dem Jnana-Yoga, dem Yoga des Wissens und des Intellekts.

Yoga belohnt dem Strebenden in vielfacher Hinsicht. Neben Gesundheit und körperlicher Kraft entfalten sich vor allem auch geistige und spirituelle Fähigkeiten, welche den tief greifenden Prozess der Selbstrealisierung entscheidende anstoßen und vorantreiben helfen.

Asanas

Yogis nutzen Asana – gehaltene Stellung des Körpers, um willentlich Energie in die verschiedenen Bereiche des Organismus zu lenken. Die alten Schriften beschreiben ausführlich den Nutzen sowie die korrekte Ausführung der verschiedenen Asanas. Es wird gesagt, dass allein der Herr des Yoga – Shiva – alle 8,4 Millionen Stellungen kennt. Durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung einzelner Bereiche des Körpers können Asanas ihren Nutzen in Form von Gesundheit, Kraft und Ausdauer entfalten. Dabei ermöglicht die Vielzahl an Stellungen den Aufbau eines wohlbalancierten Körpers.Oberstes Ziel ist die Zentrierung des Systems Mensch, um schlussendlich das Bewußtsein von körperlichen Einflüssen zu entziehen und auf die inneren Welten lenken zu können. Im Gegegensatz zu Yoga bedienen sich viele Sportarten westlicher Systeme nur eines kleinen Spektrums an zur Verfügung stehenden Bewegungsvariationen. Durch einseitige Nutzung einzelner Muskeln, Bänder, Sehnen oder Gelenke erfährt der Körper eine Disbalancierung, was zu RSI, Burn Out oder gar bis hin zum Totalausfall einzelner Bereiche des Körpers führen kann. Auch geht es beim Praktizieren der Asanas nicht um einen Leistungsvergleich mit Anderen, der zu Ruhm oder Ehre führt, sondern um das sich selbst kennenlernen mit Nachdruck und Selbstliebe. Ohne Fleiß – keinen Preis.

Vier Stunden Grundlagen Seminar mit Yoga@Work

Yoga@Work Vortrag - Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz

Ein 4 Stunden Grundlagen Seminar mit Yoga@Work

Ein wenig mehr Platz als übliche Seminare nimmt ein Seminar mit Yoga@Work und seinem aktivem Trainingskonzept schon ein, denn neben grundlegendem theoretischen Wissen liegt die Betonung vor allem auf der praktischen Umsetzung. So werden den Teilnehmern leicht anwendbare Übungen für Arbeitspausen gezeigt, die für den Büroalltag angepasst worden sind. Schwerpunktmäßig wird sich dabei vor allem dem Rücken, den Augen, Armen und Beinen zugewandt, da diese Bereiche durch die Büroarbeit besonders über- bzw. auch unterlastet sind. Arm- wie auch wirbelsäulenkreisende Übungen, Yantren und Mudras, Beindehn- und -streckübungen, ein paar Rück- als auch Seitwärtsbeugen – Körperbewegungen verschiedenster Art – allesamt im Business Dresscode ausführbar unterbrechen immer wieder für ein paar Minuten den ersten Block der Seminars, in dem die theoretischen Grundlagen von Yoga@Work via Beamer vorgestellt werden.

Der zweite Block beginnt mit den über 50 verschiedenen Stellungen im Seminar mit Yoga@Work, welche direkt während der Arbeitszeit angewandt werden können. Die vier großen Rubriken sind Körperhaltungen im Stehen, im Hocken, im Sitzen und im Knien – das Kernstück von Yoga@Work, denn während der Arbeit arbeiten wir primär und haben nur sekundär ein paar Pausenzeiten. Daher ist es nur logisch, diesen Zeitraum genauer zu untersuchen. Übrigens sitzt der Deutschen täglich insgesamt 7,5 Stunden. Es lohnt sich schon anzusehen und zu untersuchen, wie sich Yoga im Büro direkt am Schreibtisch gesundbringend einsetzen lässt. Dazu wird lediglich ein Stuhl ohne Rückenlehne gebraucht, ein Ball, eine ergonomische Tastatur als auch Maus sind von Vorteil, bestenfalls noch ein höhenverstellbarer Schreibtisch – dann ist man bestens präpariert, um Yoga@Work am Schreibtisch anzuwenden. All diese Varianten werden in diesen Block untersucht und mit vielen praktischen Tipps angereichert, damit auch Anfänger leicht in dieses Thema hineinkommen.

Im dritten Block geht es dann nur noch praktisch zu. Den Teilnehmern werden sieben verschieden Stationen geboten, die in 2-er Gruppen durchlaufen werden und an den aktiv trainiert werden kann. Die Übenden können die vorgestellten Körperhaltungen für die Schreibtischarbeit direkt unter Aufsicht erkunden. Am mitgebrachten, höhenverstellbaren, voll eingerichteten und optimierten Arbeitsplatz können die Interessierten einen aus Sicht des Yoga wesentlich verbesserten Schreibtisch gegenüber herkömmlichen erleben.

Abrundend gibt es dann ein sehr beliebtes Arm- und Rückentraining mit Bambusstäben, welches von der zumeist noch beliebteren, das Seminar abschließenden Thai-Yoga-Massage abgelöst wird. Hierbei werden zwei Gruppen gebildet – die eine, sitzend auf einem Stuhl, die zweite Gruppe stehend hinter den Stühlen. Sie geben die Massage für die besonders verspannten Bereiche des oberen Rückens, des Halses, der Brustmuskulatur und der Arme und dann wird natürlich getauscht. Ziel der Maßnahme ist es, sich gegenseitig in kleinen Pausen zu helfen und Abhilfe insbesondere gegenüber Rückenschmerzzuständen zu leisten.

Und dann waren auch schon vier Stunden vorbei. Spaß hatten wir, öfters hat es mal gezwickt und gezwackt, manchmal auch geknackt und bei der ein oder anderen Bewegung, aber die Teilnehmer waren sich einig, eine Menge neuer Input und wenn man nur schon 10% davon anwenden würde, könnte man so einiges für sich selbst erwirken. Recht haben Sie – wir wünschen dabei Alles Gute.

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 1

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 1

Eine halbe Stunde Yogaübungen, die für die bewegungsarme Arbeit im Büro guten Ausgleich leisten. Insbesondere der Bereich des Rückens, der Schultern und der Halswirbelsäule sind stark belastet. Hier gibt es speziell für diese Bereiche Übungen, die für Fehlstellungen am Schreibtisch guten Ausgleich leisten.

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Vom 06. bis 12. Juni 2016 findet auf www.bgmworks.de
Deutschlands 1. gratis Online-Kongress für betriebliches Gesundheitsmanagement statt.

Bei diesem Projekt ist Yoga@Work auch mit dabei. Im Rahmen des Kongresses wurde auch ich zum Thema Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz interviewt – dies wird auch auf der Seite zu sehen sein.

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt ein wertvoller Schlüssel für gesunde Menschen und gesunde, erfolgreiche Unternehmen. Das erwartet Sie:

  • 16 Experten-Interviews mit mehr als 15 Stunden Gesamtlaufzeit
  • Fundiertes BGM-Wissen – aus der Praxis für die Praxis
  • Branchenübergreifend aufbereitet für alle Arten und Größen von Unternehmen/Organisationen: von KMU bis zum Konzern
  • Die Themen: gesundes Führen, strategische BGM-Ziele, digitale Supportsysteme, Arbeitsschutzgesetz, gesunde Arbeitswelten, Männergesundheit, 50+-Mitarbeiter, Azubi-Fitness, Suchterkrankung, Burnout, Achtsamkeit, Bio-Essen in der Betriebsgastronomie, Yoga am Arbeitsplatz, Bewegungs- und Ernährungskonzepte u. v. m.
  • Best Practice Beispiele direkt aus Unternehmen und praxiserprobtes Erfahrungswissen von externen Begleiterinnen und Begleitern

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann registrieren Sie sich am besten noch heute auf www.bgmworks.de  und nehmen auch Sie Anfang Juni am BGM Online-Kongress teil. Ich kann mir gut vorstellen, dass interessante Themen für Sie dabei sein werden.

Noch eine Bitte zum Schluss – der Kongress vom 06. bis 12. Juni wird gratis zu sehen sein. Wenn Sie dieses Thema auch so spannend wie wir finden, dann freuen wir uns, wenn Sie diese Information in Ihrem Netzwerk weitergeben.
Besten Dank!

Nur die nächste Stellung ist die richtige Stellung

Gesundheitlich erfolgreich die Büroarbeit zu meistern, ist noch eine vergleichsweise junge Disziplin für die Menschheit. Die ersten Krankheitsbilder „moderner Desktopkultur“ sind diagnostiziert, aber größtenteils sitzt man noch immer am Schreibtisch wie vor 50 Jahren.
Aus der Sicht des Yoga nehmen die meisten Menschen, die an einem Schreibtisch arbeiten, eine ungesunde Körperhaltung ein. Dabei sind es „nur“ ein paar Körperkorrekturen, ein einfaches Mobiliar, gute ergonomische Computereingabegeräte und im Idealfall ein höhenverstellbarer Schreibtisch, um gesundheitlich förderliches Arbeiten am Schreibtisch für sich persönlich erfolgreich umzusetzen.
30 Jahre Körperschulung  und 25 Jahre Desktoparbeit ergeben ein einzigartiges Konzept, dass ich Ihnen in Workshops, Seminaren, Webinaren oder in beratender Tätigkeit gern zur Verfügung stelle.
Mike Schumacher