Rückenschmerzen nerven

Rückenschmerzen nerven

Laut einschlägiger Statistiken kennen 75% der Deutschen Rückenschmerzen, 40% davon täglich. Im Schnitt entstehen dadurch in den Unternehmen knapp 1 Tag Ausfallzeit pro Monat pro Arbeitnehmer. Daher ist insbesondere die Arbeit am Schreibtisch ein Ort, der viel dazu beiträgt bzw. ein Ort, an dem Weichen gestellt werden. Viele Officeworker arbeiten sitzend zwischen 5-8 Stunden am Schreibtisch. Der Mangel an Bewegung und Ausgleich führt zum frühzeitigen Ermüden und fördert sogar den Verschleiß. Ja dieses Wort kann man durchaus benutzen, weil sich Konzentrationsfähigkeit als auch die Dicke von Bandscheiben reduzieren. Somit ist Bewegung an einem an sich immobilen Standort die Lösung – und genau dieser Thematik nimmt sich Yoga@Work an.

Yoga@Break – Yogaübungen im Businessdresscode

Yoga@Break – Yogaübungen im Businessdresscode

Die hier vorgestellten Übungen können allesamt im Businessdresscode durchgeführt werden. Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse des Yoga – ebenso wird auch keine Yogamatte gebraucht. Alle Übungen sind für gesunde Menschen, jeden Alters gedacht, aber auch kranke Menschen können diese Übungen zur Kräftigung der Gesundheit wirkungsvoll einsetzen.

Die Wissenschaft des Yoga

Die Wissenschaft des Yoga

Eine sehr alte, praktische und auch noch heute noch nachvollziehbare Lehre ist die Wissenschaft des Yoga. Sie untersucht Wege und Möglichkeiten nach der Vereinigung mit dem höchsten aller Prinzipien. Mit ziemlicher Sicherheit ist Yoga wesentlich älter als heutige Quellen bekunden, denn vermutlich ist diese Suche so alt wie der Mensch selbst. Yoga vertritt den Standpunkt, dass die Außenwelt ein Abbild der Innenwelt ist und dass der Geist die Materie erschafft. Daher wird angestrebt, zuerst die Innenwelt zu erkunden und zu meistern, wodurch dann die Außenwelt anders erlebbar wird. Dafür ist aus Sicht des Yoga für diese Suche ein gesunder Körper unabdingbar, um eine geistige und spirituelle Entwicklung des Menschen entscheidend voranzutreiben.

Viele der Übungen des Hatha-Yoga zielen auf die Stärkung der Muskulatur und des Knochengerüsts ab, was gleichzeitig zu bedeutenden positiven Effekten für die Gesundheit und Funktionstüchtigkeit von Verdauungs-, Nerven- und endokrinen Drüsensystems führt. Durch die Kombination von verschiedenen Körperhaltungen mit Atemübungen und Körperverschlüssen kann das parasympathische System angeregt werden, das für Ruhe, Erholung und Schonung verantwortlich ist. Dies spiegelt sich in der Wahrnehmung von Gefühlen wieder, die zumeist als sehr angenehm empfunden werden. Mit Yoga kann man einen harmonisierenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem erwirken, dem die meisten inneren Organe, der Blut- und der Stoffwechselkreislauf zugeordnet werden, das für Ruhe, Erholung und Schonung verantwortlich ist. Dies spiegelt sich in der Wahrnehmung von Gefühlen wieder, die zumeist sehr angenehm empfunden werden. Mit Yoga kann man einen harmonisierenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem erwirken, dem die meisten inneren Organe, der Blut- und der Stoffwechselkreislauf zugeordnet werden. Daher ist auch die Wahrnehmung der äußeren Welt abhängig vom gesundheitlichen Zustand des Inneren, denn Gesundheit ist das Einzige was der Mensch wirklich besitzt da ohne Körper der Mensch die Welt nicht empfinden kann.

Nachdem die Grundlage von Gesundheit geschaffen worden ist, kann man diejenigen Bereiche betreten, die ein Loslösen der inneren Welt von der äußeren ermöglichen, um später in die Konzentration und Meditation zu münden. Das Ziel des Yoga ist Selbsterkenntnis – Selbstverwirklichung – das Finden der höchsten Wahrheit in sich und das Mitschwingen im Einklang zum Universum.

Kundalini-Yoga“Der beste der Götter, Kundalini genannt, schlummert in Form einer zu 3½ Spiralen aufgerollten Schlange am Boden. Solange diese mächtige Schlange schläft, bleibt der Mensch unwissend wie ein Tier; und auch noch so viele Yoga-Übungen werden ihm keine Erleuchtung bringen.” (Hathayoga-Pradipika)

Kundalini Yoga ist eine geistig-körperliche Disziplin, die es dem Menschen ermöglicht, schrittweise die eigenen Sinne und Gefühle mit dem Intellekt in Einklang zu bringen. Ziel dieser Bemühungen ist die Selbsterkenntnis, die durch die Techniken des Hatha-Yoga forciert werden und es dem Strebenden ermöglichen, die Stufen des Raja-Yoga, den königlichen Yoga, zu erklimmen. In Form der acht Stufen des “Ashtanga Yoga” wird dem Übenden ein Wegweiser gegeben, wie eine erfolgreiche Yogapraxis aufgebaut wird.

1. Yama, die Regeln des sozialen Verhaltens
2. Niyama, Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung
3. Asana, Körperstellungen
4. Pranayama, rhythmische Atmung und Kontrolle der Lebenskraft
5. Pratyahara, Loslösung der Sinne von der Außenwelt
6. Dharana, Konzentration
7. Dhyana, Kontemplation und Meditation
8. Samadhi, Selbstverwirklichung oder Erleuchtung

Kundalini-Yoga richtet sich auf die Verbindung des Menschen mit dem göttlichen Ursprung aus. Dabei ist Yoga keine Religion, sondern ein Werkzeug, um dieses hohe Ziel zu realisieren. Dem Übenden wird empfohlen, neben dem Hatha-Yoga, dem Yoga der Kraft und Anstrengung, zugleich auch die anderen Formen des Yoga zu praktizieren. Diese sind Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe und des Dienens, Karma-Yoga – das Yoga des Tuns der richtigen Dinge und dem Jnana-Yoga, dem Yoga des Wissens und des Intellekts.

Yoga belohnt dem Strebenden in vielfacher Hinsicht. Neben Gesundheit und körperlicher Kraft entfalten sich vor allem auch geistige und spirituelle Fähigkeiten, welche den tief greifenden Prozess der Selbstrealisierung entscheidende anstoßen und vorantreiben helfen.

Sukshma Vyayama Yoga

In den alten Texten des Ayurveda wird diese Form des Yoga empfohlen, da es den menschlichen Körper stabilisiert und kräftigt. Seine einfachen Übungen erfordern wenig Kraftanstrengung und dienen der Vorbereitung des körperlichen Gefährtes auf nachfolgende Techniken des Yoga. Die Bewegungen und Körperstellungen des suksma Vyama Yoga können von Menschen aller Alterstufen praktiziert werden, ebenso von Schwachen oder Gebrechlichen. Ihr Nutzen ist enorm, da sie ihre wohltuende Wirkung auf den ganzen Organismus ausbreiten. Insbesondere in kleinen Pausen während der Arbeit sind diese Übungen von großem Wert.

Shat Karma

Die Wissenschaft des Yoga legt einen hohen Stellenwert auf die sechs verschiedenen Reinigungsprozeduren, denen sich ein Schüler des Hatha-Yoga unterziehen sollte, bevor er höhere Techniken anwenden will. Die grundlegenden Schriften des Hatha-Yoga, die “Gheranda Samhita”, die “Hatha-Yoga-Pradipika” und die “Shiva-Samhita” empfehlen diese Techniken und preisen ihren Nutzen. Auch wird gesagt, dass ohne regelmäßige Reinigung des menschlichen Organismus Erfolge auf dem Weg des Hatha-Yogis unmöglich sind.

1. Kapalabhati, Blasebalgatmung zur Reinigung der Atemwege
2. Neti, Nasenreinigung mittels Schnüre und Wasser
3. Dhauti, Magenreinigung mittels eines Tuches
4. Vasti, Darmreinigung mit Wasser
5. Trataka, Reinigung von Augen und Geist durch Blickfixierung
6. Nauli, Kräftigung & Massage der Unterleibsorgane durch Rotieren der Bauchmuskeln

Kundalini-Yoga

Der beste der Götter, Kundalini genannt, schlummert in Form einer zu 3½ Spiralen aufgerollten Schlange am Boden. Solange diese mächtige Schlange schläft, bleibt der Mensch unwissend wie ein Tier; und auch noch so viele Yoga-Übungen werden ihm keine Erleuchtung bringen.” (Hathayoga-Pradipika)

Kundalini Yoga ist eine geistig-körperliche Disziplin, die es dem Menschen ermöglicht, schrittweise die eigenen Sinne und Gefühle mit dem Intellekt in Einklang zu bringen. Ziel dieser Bemühungen ist die Selbsterkenntnis, die durch die Techniken des Hatha-Yoga forciert werden und es dem Strebenden ermöglichen, die Stufen des Raja-Yoga, den königlichen Yoga, zu erklimmen. In Form der acht Stufen des “Ashtanga Yoga” wird dem Übenden ein Wegweiser gegeben, wie eine erfolgreiche Yogapraxis aufgebaut wird.

1. Yama, die Regeln des sozialen Verhaltens
2. Niyama, Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung
3. Asana, Körperstellungen
4. Pranayama, rhythmische Atmung und Kontrolle der Lebenskraft
5. Pratyahara, Loslösung der Sinne von der Außenwelt
6. Dharana, Konzentration
7. Dhyana, Kontemplation und Meditation
8. Samadhi, Selbstverwirklichung oder Erleuchtung

Kundalini-Yoga richtet sich auf die Verbindung des Menschen mit dem göttlichen Ursprung aus. Dabei ist Yoga keine Religion, sondern ein Werkzeug, um dieses hohe Ziel zu realisieren. Dem Übenden wird empfohlen, neben dem Hatha-Yoga, dem Yoga der Kraft und Anstrengung, zugleich auch die anderen Formen des Yoga zu praktizieren. Diese sind Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe und des Dienens, Karma-Yoga – das Yoga des Tuns der richtigen Dinge und dem Jnana-Yoga, dem Yoga des Wissens und des Intellekts.

Yoga belohnt dem Strebenden in vielfacher Hinsicht. Neben Gesundheit und körperlicher Kraft entfalten sich vor allem auch geistige und spirituelle Fähigkeiten, welche den tief greifenden Prozess der Selbstrealisierung entscheidende anstoßen und vorantreiben helfen.

Asanas

Yogis nutzen Asana – gehaltene Stellung des Körpers, um willentlich Energie in die verschiedenen Bereiche des Organismus zu lenken. Die alten Schriften beschreiben ausführlich den Nutzen sowie die korrekte Ausführung der verschiedenen Asanas. Es wird gesagt, dass allein der Herr des Yoga – Shiva – alle 8,4 Millionen Stellungen kennt. Durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung einzelner Bereiche des Körpers können Asanas ihren Nutzen in Form von Gesundheit, Kraft und Ausdauer entfalten. Dabei ermöglicht die Vielzahl an Stellungen den Aufbau eines wohlbalancierten Körpers.Oberstes Ziel ist die Zentrierung des Systems Mensch, um schlussendlich das Bewußtsein von körperlichen Einflüssen zu entziehen und auf die inneren Welten lenken zu können. Im Gegegensatz zu Yoga bedienen sich viele Sportarten westlicher Systeme nur eines kleinen Spektrums an zur Verfügung stehenden Bewegungsvariationen. Durch einseitige Nutzung einzelner Muskeln, Bänder, Sehnen oder Gelenke erfährt der Körper eine Disbalancierung, was zu RSI, Burn Out oder gar bis hin zum Totalausfall einzelner Bereiche des Körpers führen kann. Auch geht es beim Praktizieren der Asanas nicht um einen Leistungsvergleich mit Anderen, der zu Ruhm oder Ehre führt, sondern um das sich selbst kennenlernen mit Nachdruck und Selbstliebe. Ohne Fleiß – keinen Preis.

Vier Stunden Grundlagen Seminar mit Yoga@Work

Yoga@Work Vortrag - Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz

Ein 4 Stunden Grundlagen Seminar mit Yoga@Work

Ein wenig mehr Platz als übliche Seminare nimmt ein Seminar mit Yoga@Work und seinem aktivem Trainingskonzept schon ein, denn neben grundlegendem theoretischen Wissen liegt die Betonung vor allem auf der praktischen Umsetzung. So werden den Teilnehmern leicht anwendbare Übungen für Arbeitspausen gezeigt, die für den Büroalltag angepasst worden sind. Schwerpunktmäßig wird sich dabei vor allem dem Rücken, den Augen, Armen und Beinen zugewandt, da diese Bereiche durch die Büroarbeit besonders über- bzw. auch unterlastet sind. Arm- wie auch wirbelsäulenkreisende Übungen, Yantren und Mudras, Beindehn- und -streckübungen, ein paar Rück- als auch Seitwärtsbeugen – Körperbewegungen verschiedenster Art – allesamt im Business Dresscode ausführbar unterbrechen immer wieder für ein paar Minuten den ersten Block der Seminars, in dem die theoretischen Grundlagen von Yoga@Work via Beamer vorgestellt werden.

Der zweite Block beginnt mit den über 50 verschiedenen Stellungen im Seminar mit Yoga@Work, welche direkt während der Arbeitszeit angewandt werden können. Die vier großen Rubriken sind Körperhaltungen im Stehen, im Hocken, im Sitzen und im Knien – das Kernstück von Yoga@Work, denn während der Arbeit arbeiten wir primär und haben nur sekundär ein paar Pausenzeiten. Daher ist es nur logisch, diesen Zeitraum genauer zu untersuchen. Übrigens sitzt der Deutschen täglich insgesamt 7,5 Stunden. Es lohnt sich schon anzusehen und zu untersuchen, wie sich Yoga im Büro direkt am Schreibtisch gesundbringend einsetzen lässt. Dazu wird lediglich ein Stuhl ohne Rückenlehne gebraucht, ein Ball, eine ergonomische Tastatur als auch Maus sind von Vorteil, bestenfalls noch ein höhenverstellbarer Schreibtisch – dann ist man bestens präpariert, um Yoga@Work am Schreibtisch anzuwenden. All diese Varianten werden in diesen Block untersucht und mit vielen praktischen Tipps angereichert, damit auch Anfänger leicht in dieses Thema hineinkommen.

Im dritten Block geht es dann nur noch praktisch zu. Den Teilnehmern werden sieben verschieden Stationen geboten, die in 2-er Gruppen durchlaufen werden und an den aktiv trainiert werden kann. Die Übenden können die vorgestellten Körperhaltungen für die Schreibtischarbeit direkt unter Aufsicht erkunden. Am mitgebrachten, höhenverstellbaren, voll eingerichteten und optimierten Arbeitsplatz können die Interessierten einen aus Sicht des Yoga wesentlich verbesserten Schreibtisch gegenüber herkömmlichen erleben.

Abrundend gibt es dann ein sehr beliebtes Arm- und Rückentraining mit Bambusstäben, welches von der zumeist noch beliebteren, das Seminar abschließenden Thai-Yoga-Massage abgelöst wird. Hierbei werden zwei Gruppen gebildet – die eine, sitzend auf einem Stuhl, die zweite Gruppe stehend hinter den Stühlen. Sie geben die Massage für die besonders verspannten Bereiche des oberen Rückens, des Halses, der Brustmuskulatur und der Arme und dann wird natürlich getauscht. Ziel der Maßnahme ist es, sich gegenseitig in kleinen Pausen zu helfen und Abhilfe insbesondere gegenüber Rückenschmerzzuständen zu leisten.

Und dann waren auch schon vier Stunden vorbei. Spaß hatten wir, öfters hat es mal gezwickt und gezwackt, manchmal auch geknackt und bei der ein oder anderen Bewegung, aber die Teilnehmer waren sich einig, eine Menge neuer Input und wenn man nur schon 10% davon anwenden würde, könnte man so einiges für sich selbst erwirken. Recht haben Sie – wir wünschen dabei Alles Gute.

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 1

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 1

Eine halbe Stunde Yogaübungen, die für die bewegungsarme Arbeit im Büro guten Ausgleich leisten. Insbesondere der Bereich des Rückens, der Schultern und der Halswirbelsäule sind stark belastet. Hier gibt es speziell für diese Bereiche Übungen, die für Fehlstellungen am Schreibtisch guten Ausgleich leisten.

Ein Seminar mit Reinhard Gammenthaler

Ein Seminar mit Reinhard Gammenthaler

Nun schon das sechste Mal hatte ich die Ehre und das Vergnügen mit einem aus meiner Sicht sehr authentischen Yogi, ein dreitägiges Seminar in Berlin am Tegeler See zu absolvieren. Die Rede ist vom Schweizer Reinhard Gammenthaler, der eine lange Tradition indischer Gurus fortsetzt. Sein Hatha Yoga Stil ist der bisher authentischste für mich von so einigen, die ich kennen lernte. Die Begründung ist einfach, denn in seinen Seminaren wurden in mir die meisten, schönsten und umfangreichsten Energieressourcen freigesetzt. Hatha Yoga eignet sich hervorragend dafür, seelisch geistige Erweiterungsprozesse durch Arbeit auf der körperlichen Ebene anzuregen. Dazu muss der Körper regelrecht angetrieben werden, damit er sein energetisch körperliches Potenzial ausspielen kann, denn eher der Mangel an ausgleichenden Bewegungen und ein zu viel an wenigen, monotonen Bewegungen lassen uns degenerieren.

In Reinhards Seminaren besteht die Möglichkeit für Einsteiger als auch Fortgeschrittene des Yoga gleichermaßen, an der persönlichen Leistungsgrenze zu arbeiten. Und dabei werden auch keine individuellen Tipps bzw. manuelle Körperkorrekturen gegeben, denn das ist nicht notwendig. Die Kundalini, eine Kraft, die in jedem von uns schlummert, wird, wenn sie entsprechend angeregt wird, im zentralen Energie Kanal aufsteigen und dabei sämtliche körperliche Fehlhaltungen korrigieren.

Ich erinnere mich noch sehr genau an mein erstes Seminar. Es war eine Offenbarung von in mir verschütteten Wissen. In den ersten zehn Jahren meiner Praxis streifte ich die sehr wichtigen Gebiete des Yoga unbewusster Weise aber mit der Feststellung, dass fühlt sich richtig gut an. Reinhard legt in seiner Praxis den Schwerpunkt auf die Offenlegung unbewusstem Bewusstseins. Ich kannte bereits sein Buch und es zog mich vom ersten Augenblick an nahezu magisch in seiner Aura, dennoch war ich ungewohnt skeptisch und dachte mir, na mal sehen was du drauf hast. Bereits nach den ersten 10 min von ca. 1000 min Übungszeit, die ich noch vor mir hatte, war die Skepsis weg. Im Gegenteil – die Eindringlichkeit mit der mein Herz sprach hier richtig zu sein, richtig zu sein in der Arbeit mit dieser Technik, die mir all die vielen Yogis zuvor nicht zeigten, legte jede Form der Skepsis in Schutt und Asche. Ich wusste ich war angekommen, angekommen am richtigen Platz mit der richtigen Technik, um bis an mein Lebensende mit ihr arbeiten zu können.

Ich erfühlte eine sehr genaue Vorstellung was die Kundalini ist und eine Vorausschau, eine Ahnung ihres Potenzials, welches noch ungenutzt war ohne dabei ein Ende ihrer Möglichkeiten wahrnehmen zu können. Es fühlte sich so gut an, extrem gut an – dieses Fließen von Energie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein einziger Mensch auf diesem Planeten diese Energie nicht als wohlfühlend, entspannend und schön empfindet. Sie ist das Purste, noch purer als Muttermilch. Keine Zweifel, keine Angst, kein Ego, kein sich beweisen wollen, nicht Essen, Trinken, Schlafen wollen – nur pures Bewusstsein – Sein ohne Forderungen und Wünsche zu hegen. Leider hält dieser Augenblick begrenzt an, aber über die Jahre lernt man, die Spanne zu erweitern und sie in jeder Asana, in jedem Pranayam zu verlängern und zu intensivieren. Dabei ist kein Tag wie der andere, an dem einem fällt es leichter, an dem anderen ist der Widerstand scheinbar grenzenlos und dennoch macht man sich auf den Weg, es wieder zu spüren, denn es wappnet uns gut für den Tag, schenkt Gleichmut, ohne Hochmut oder Tiefmut.

 

Nun was macht denn eigentlich den Unterschied zu den anderen Yogastilen aus, wird sich der Eine oder die Andere nun fragen. Der Unterschied ist klein, aber gewaltig in seiner Wirkkraft. Reinhard setzt die drei körperlichen Verschlüsse – die Bandhas und eine Hauptatemübung – Ajagari permanent bei jeder Asana ein und erzielt damit eine wesentlich intensivere Wirkung, als ließe man sie ungenutzt. So steht es übrigens auch in den klassischen Schriften wie der Pratipika geschrieben, aber die Wenigsten setzen es in der Praxis ein, um ehrlich zu sein, ist es mir bei keinem Yogalehrer oder Yoga Stil in meinen ersten 10 Jahren begegnet. Überall wurde viel von fühlbaren Energien gesprochen, aber die vermittelten Techniken des Erfühlens erbrachte zu wenig Resultate und ich übte viel.

Nach 3 Stunden des Übens begrüßt man gern die Endentspannung in der sogenannten Leichenlage und kann sich dann gut fallen lassen. Reinhard spielt zumeist langsame, schöne indische Flötenmusik ein – eine gute Basis um tief in sein Unterbewusstsein zu reisen. Ein Ausflug wie auf einem fliegenden Teppich in ein großes Land.

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Vom 06. bis 12. Juni 2016 findet auf www.bgmworks.de
Deutschlands 1. gratis Online-Kongress für betriebliches Gesundheitsmanagement statt.

Bei diesem Projekt ist Yoga@Work auch mit dabei. Im Rahmen des Kongresses wurde auch ich zum Thema Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz interviewt – dies wird auch auf der Seite zu sehen sein.

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt ein wertvoller Schlüssel für gesunde Menschen und gesunde, erfolgreiche Unternehmen. Das erwartet Sie:

  • 16 Experten-Interviews mit mehr als 15 Stunden Gesamtlaufzeit
  • Fundiertes BGM-Wissen – aus der Praxis für die Praxis
  • Branchenübergreifend aufbereitet für alle Arten und Größen von Unternehmen/Organisationen: von KMU bis zum Konzern
  • Die Themen: gesundes Führen, strategische BGM-Ziele, digitale Supportsysteme, Arbeitsschutzgesetz, gesunde Arbeitswelten, Männergesundheit, 50+-Mitarbeiter, Azubi-Fitness, Suchterkrankung, Burnout, Achtsamkeit, Bio-Essen in der Betriebsgastronomie, Yoga am Arbeitsplatz, Bewegungs- und Ernährungskonzepte u. v. m.
  • Best Practice Beispiele direkt aus Unternehmen und praxiserprobtes Erfahrungswissen von externen Begleiterinnen und Begleitern

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann registrieren Sie sich am besten noch heute auf www.bgmworks.de  und nehmen auch Sie Anfang Juni am BGM Online-Kongress teil. Ich kann mir gut vorstellen, dass interessante Themen für Sie dabei sein werden.

Noch eine Bitte zum Schluss – der Kongress vom 06. bis 12. Juni wird gratis zu sehen sein. Wenn Sie dieses Thema auch so spannend wie wir finden, dann freuen wir uns, wenn Sie diese Information in Ihrem Netzwerk weitergeben.
Besten Dank!

Warum er keine Rückenschmerzen hat

keine Rückenschmerzen

Warum er keine Rückenschmerzen hat

Schauen Sie sich diesen Herrn einmal genauer an und stellen Sie sich die Frage, warum dieser alte Herr keine Rückenschmerzen haben kann! Auf einem Berliner Wochenendmarkt habe ich diesen ca. 75 Jahre alten Mann angetroffen. Ich beobachtete ihn über einen Zeitraum von einer Stunde, in dem er unverändert in der gleichen Stellung den Freilauf des Hinterrades reparierte. Auch als ich ging machte er keine Anstalten, seine Körperhaltung zu verändern. Daraus schlussfolgerte ich, dass diese Stellung für ihn eine bequeme Haltung sein musste.
Nun – sehr geehrter Leser, haben Sie schon einmal probiert, auch nur für 10 min in dieser Stellung zu hocken? Wichtig ist dabei zu bemerken, dass der alte Mann auf den gesamten Fußflächen stand und nicht etwa nur auf den Fußballen. Denn dies kann man nur tun, wenn man die Unterschenkel entsprechend weit nach vorn schieben kann, damit der Körper in Balance bleibt und man nicht etwa nach hinten umkippt. Die Knie als auch die Beine waren ca. nur 10 cm auseinander.
Aber was hat das nun mit Rückenschmerzen zu tun? Die nachhaltigste Antwort auf diese Frage wäre die Empfehlung des Übens dieser Körperhaltung – dennoch will ich Ihnen nicht die schriftliche Antwort schuldig bleiben. Bei dieser Stellung werden die Oberschenkel intensiv gegen den Oberkörper gedrückt. Im unteren Rücken wird mit hohem Druck stark auf die Verdauungs-, Entgiftungs- als auch die Sexualorgane eingewirkt. Im oberen Bauch- als auch im Brustbereich werden die Aktivitäten der Lungen, des Herzens, der Nieren und der Milz intensiv angeregt. All dies wirkt stimulierend auf viele Bereiche des Körpers.
Im Ayurveda als auch in der traditionellen chinesischen Medizin kennt man den Zusammenhang der einzelnen Wirbel der Wirbelsäule und den ihnen zugeordneten Organen. D.h., wenn es einem Organ nicht gut geht, ist dementsprechend auch ein Wirbel der Wirbelsäule betroffen. Im Yoga gibt es dafür eine Reihe sehr potenter Übungen, um die Flexibilität und Weichheit unserer inneren Organe wieder herzustellen. Eine sehr gute Übung ist beispielsweise Nauli. Hierbei werden die vorderen geraden Bauchmuskelstränge wechselseitig rotiert. Auch die Übung „Ajagari“ ist eine extrem wirksame und hochpotente Übungsabfolge. Dabei wird der Bauch im Wechsel rund nach vorn gepresst und dann wieder stark nach hinten eingezogen. Beim Praktizieren dieser Übungen kann man bemerken, wie sich die Organe lockern und sich folglich der Anspannungen im Rückgrat lösen und man plötzlich wieder mehr Bewegungsfreiheit im Rücken verspürt.
Daher lege ich Ihnen die Stellung des alten Herrn sehr ans Herz, da sie simpel in der Anwendung und tiefgreifend nachhaltig Ihr Nutzen ist. Denn bei vielen einfach aussehenden Übungen bemerkt man schnell, dass sie es in sich haben.

Seminar Yoga@Work am 21.11.15

Seminar Yoga@Work am 21.11.15

Nun schon zum dritten Mal war Yoga@Work zu Gast in den schönen Räumlichkeiten vom Meeet, um hier einen weiteren spannenden Event stattfinden zu lassen. So begann das Seminar früh um 10 Uhr auch gleich mit einer kleinen Einheit Yoga, um so die letzte Morgenmüdigkeit zu vertreiben. Besonders geeignet für die Belastungen der Büroarbeit sind die Übungen des Sukshma Vijajama Yoga. Sie sind einfach ausführbar und schnell zielführend und geben so jedem die Möglichkeit, eine kleine Arbeitspause aktiv zu gestalten. Dabei gilt für alle vorgestellten Übungen des Seminars, dass Sie ohne Vorkenntnisse im Yoga und im Arbeitsdresscode durchführbar sind.

Natürlich gab es auch einiges an Stoff, wobei Theorie und Praxis in diesem Seminar gleich stark gewichtet sind. Die praktischen Breaks dienten der Auflockerung des theoretischen Stoffs und förderten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer. In der Theorie wurden Themen pointiert wie die Belastungen der Augen, der Unterarme, des Rückens und was man zur Entlastung dieser besonderen Problemzonen tun kann. Es wurde über den Aufbau eines Arbeitsplatzes referiert und welche Möglichkeiten es seitens der Eingabe-Hardware (Mäuse, Trackbälle, Ergo-Tastaturen und StiftPads) gibt, einen Rechner zu steuern.

Das Kernthema waren dann aber die über 50 verschiedenen Stellungen, die an einem Schreibtisch während der Arbeitszeit einnehmbar sind, um so den Mangel an Bewegung schon direkt während der Arbeit zu entgegnen. Im letzten Drittel des Seminars gab es die Möglichkeit, an 2 komplett aufgebauten Schreibtischen eigenständig Erfahrungen mit Eingabegeräten und dem von Y@W vorgestellten Office-Mobiliar zu tätigen. Dies wurde von den Teilnehmern auch intensiv genutzt.

Was sagen denn die Kursteilnehmer zum Seminar?

„Am interessantesten empfand ich die Möglichkeit, im letzten Teil alles einmal für mich ausprobieren zu können. Ich selbst hätte ja gar nicht die Geräte und Hilfsmittel dazu. Das bot Chance zur Erfahrung, wie sich die Sachen anfühlen.“

„Auch mir hat es sehr viel Freude bereitet mit Dir und den anderen Kursteilnehmern, ganz spielerisch und angenehm, mit den so immens vielen Möglichkeiten des Yoga bei der Arbeit in Kontakt zu kommen. Auch wenn ich mich auf den Bildern nicht so „toll“ finde, weil zu dick, denke ich doch, daß sie ansprechend und motivierend sein können, denn nicht nur dünne Menschen sind gut bei Dir aufgehoben.“

FussYoga

FussYoga

FussYoga

Heute haben wir einen kleinen Test mit FussYoga vor. Yoga lässt sich durchaus auch spielerisch einsetzen. So können heruntergefallene Schreitischutensilien leicht mit den Füßen aufgehoben werden. Es bedarf ein wenig Übung und Geduld, aber es macht vor allem auch Spaß, eine andere Bewegungsform auszuüben, als die sonst üblichen. Auch wird der Rücken durch die intensive Muskelarbeit der Füße stimuliert…