Rückenschmerzen nerven

Rückenschmerzen nerven

Laut einschlägiger Statistiken kennen 75% der Deutschen Rückenschmerzen, 40% davon täglich. Im Schnitt entstehen dadurch in den Unternehmen knapp 1 Tag Ausfallzeit pro Monat pro Arbeitnehmer. Daher ist insbesondere die Arbeit am Schreibtisch ein Ort, der viel dazu beiträgt bzw. ein Ort, an dem Weichen gestellt werden. Viele Officeworker arbeiten sitzend zwischen 5-8 Stunden am Schreibtisch. Der Mangel an Bewegung und Ausgleich führt zum frühzeitigen Ermüden und fördert sogar den Verschleiß. Ja dieses Wort kann man durchaus benutzen, weil sich Konzentrationsfähigkeit als auch die Dicke von Bandscheiben reduzieren. Somit ist Bewegung an einem an sich immobilen Standort die Lösung – und genau dieser Thematik nimmt sich Yoga@Work an.

Yoga@Break – Yogaübungen im Businessdresscode

Yoga@Break – Yogaübungen im Businessdresscode

Die hier vorgestellten Übungen können allesamt im Businessdresscode durchgeführt werden. Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse des Yoga – ebenso wird auch keine Yogamatte gebraucht. Alle Übungen sind für gesunde Menschen, jeden Alters gedacht, aber auch kranke Menschen können diese Übungen zur Kräftigung der Gesundheit wirkungsvoll einsetzen.

Vier Stunden Grundlagen Seminar mit Yoga@Work

Yoga@Work Vortrag - Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz

Ein 4 Stunden Grundlagen Seminar mit Yoga@Work

Ein wenig mehr Platz als übliche Seminare nimmt ein Seminar mit Yoga@Work und seinem aktivem Trainingskonzept schon ein, denn neben grundlegendem theoretischen Wissen liegt die Betonung vor allem auf der praktischen Umsetzung. So werden den Teilnehmern leicht anwendbare Übungen für Arbeitspausen gezeigt, die für den Büroalltag angepasst worden sind. Schwerpunktmäßig wird sich dabei vor allem dem Rücken, den Augen, Armen und Beinen zugewandt, da diese Bereiche durch die Büroarbeit besonders über- bzw. auch unterlastet sind. Arm- wie auch wirbelsäulenkreisende Übungen, Yantren und Mudras, Beindehn- und -streckübungen, ein paar Rück- als auch Seitwärtsbeugen – Körperbewegungen verschiedenster Art – allesamt im Business Dresscode ausführbar unterbrechen immer wieder für ein paar Minuten den ersten Block der Seminars, in dem die theoretischen Grundlagen von Yoga@Work via Beamer vorgestellt werden.

Der zweite Block beginnt mit den über 50 verschiedenen Stellungen im Seminar mit Yoga@Work, welche direkt während der Arbeitszeit angewandt werden können. Die vier großen Rubriken sind Körperhaltungen im Stehen, im Hocken, im Sitzen und im Knien – das Kernstück von Yoga@Work, denn während der Arbeit arbeiten wir primär und haben nur sekundär ein paar Pausenzeiten. Daher ist es nur logisch, diesen Zeitraum genauer zu untersuchen. Übrigens sitzt der Deutschen täglich insgesamt 7,5 Stunden. Es lohnt sich schon anzusehen und zu untersuchen, wie sich Yoga im Büro direkt am Schreibtisch gesundbringend einsetzen lässt. Dazu wird lediglich ein Stuhl ohne Rückenlehne gebraucht, ein Ball, eine ergonomische Tastatur als auch Maus sind von Vorteil, bestenfalls noch ein höhenverstellbarer Schreibtisch – dann ist man bestens präpariert, um Yoga@Work am Schreibtisch anzuwenden. All diese Varianten werden in diesen Block untersucht und mit vielen praktischen Tipps angereichert, damit auch Anfänger leicht in dieses Thema hineinkommen.

Im dritten Block geht es dann nur noch praktisch zu. Den Teilnehmern werden sieben verschieden Stationen geboten, die in 2-er Gruppen durchlaufen werden und an den aktiv trainiert werden kann. Die Übenden können die vorgestellten Körperhaltungen für die Schreibtischarbeit direkt unter Aufsicht erkunden. Am mitgebrachten, höhenverstellbaren, voll eingerichteten und optimierten Arbeitsplatz können die Interessierten einen aus Sicht des Yoga wesentlich verbesserten Schreibtisch gegenüber herkömmlichen erleben.

Abrundend gibt es dann ein sehr beliebtes Arm- und Rückentraining mit Bambusstäben, welches von der zumeist noch beliebteren, das Seminar abschließenden Thai-Yoga-Massage abgelöst wird. Hierbei werden zwei Gruppen gebildet – die eine, sitzend auf einem Stuhl, die zweite Gruppe stehend hinter den Stühlen. Sie geben die Massage für die besonders verspannten Bereiche des oberen Rückens, des Halses, der Brustmuskulatur und der Arme und dann wird natürlich getauscht. Ziel der Maßnahme ist es, sich gegenseitig in kleinen Pausen zu helfen und Abhilfe insbesondere gegenüber Rückenschmerzzuständen zu leisten.

Und dann waren auch schon vier Stunden vorbei. Spaß hatten wir, öfters hat es mal gezwickt und gezwackt, manchmal auch geknackt und bei der ein oder anderen Bewegung, aber die Teilnehmer waren sich einig, eine Menge neuer Input und wenn man nur schon 10% davon anwenden würde, könnte man so einiges für sich selbst erwirken. Recht haben Sie – wir wünschen dabei Alles Gute.

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 1

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 1

Eine halbe Stunde Yogaübungen, die für die bewegungsarme Arbeit im Büro guten Ausgleich leisten. Insbesondere der Bereich des Rückens, der Schultern und der Halswirbelsäule sind stark belastet. Hier gibt es speziell für diese Bereiche Übungen, die für Fehlstellungen am Schreibtisch guten Ausgleich leisten.

Nur die nächste Stellung ist die richtige Stellung

Gesundheitlich erfolgreich die Büroarbeit zu meistern, ist noch eine vergleichsweise junge Disziplin für die Menschheit. Die ersten Krankheitsbilder „moderner Desktopkultur“ sind diagnostiziert, aber größtenteils sitzt man noch immer am Schreibtisch wie vor 50 Jahren.
Aus der Sicht des Yoga nehmen die meisten Menschen, die an einem Schreibtisch arbeiten, eine ungesunde Körperhaltung ein. Dabei sind es „nur“ ein paar Körperkorrekturen, ein einfaches Mobiliar, gute ergonomische Computereingabegeräte und im Idealfall ein höhenverstellbarer Schreibtisch, um gesundheitlich förderliches Arbeiten am Schreibtisch für sich persönlich erfolgreich umzusetzen.
30 Jahre Körperschulung  und 25 Jahre Desktoparbeit ergeben ein einzigartiges Konzept, dass ich Ihnen in Workshops, Seminaren, Webinaren oder in beratender Tätigkeit gern zur Verfügung stelle.
Mike Schumacher

Warum er keine Rückenschmerzen hat

keine Rückenschmerzen

Warum er keine Rückenschmerzen hat

Schauen Sie sich diesen Herrn einmal genauer an und stellen Sie sich die Frage, warum dieser alte Herr keine Rückenschmerzen haben kann! Auf einem Berliner Wochenendmarkt habe ich diesen ca. 75 Jahre alten Mann angetroffen. Ich beobachtete ihn über einen Zeitraum von einer Stunde, in dem er unverändert in der gleichen Stellung den Freilauf des Hinterrades reparierte. Auch als ich ging machte er keine Anstalten, seine Körperhaltung zu verändern. Daraus schlussfolgerte ich, dass diese Stellung für ihn eine bequeme Haltung sein musste.
Nun – sehr geehrter Leser, haben Sie schon einmal probiert, auch nur für 10 min in dieser Stellung zu hocken? Wichtig ist dabei zu bemerken, dass der alte Mann auf den gesamten Fußflächen stand und nicht etwa nur auf den Fußballen. Denn dies kann man nur tun, wenn man die Unterschenkel entsprechend weit nach vorn schieben kann, damit der Körper in Balance bleibt und man nicht etwa nach hinten umkippt. Die Knie als auch die Beine waren ca. nur 10 cm auseinander.
Aber was hat das nun mit Rückenschmerzen zu tun? Die nachhaltigste Antwort auf diese Frage wäre die Empfehlung des Übens dieser Körperhaltung – dennoch will ich Ihnen nicht die schriftliche Antwort schuldig bleiben. Bei dieser Stellung werden die Oberschenkel intensiv gegen den Oberkörper gedrückt. Im unteren Rücken wird mit hohem Druck stark auf die Verdauungs-, Entgiftungs- als auch die Sexualorgane eingewirkt. Im oberen Bauch- als auch im Brustbereich werden die Aktivitäten der Lungen, des Herzens, der Nieren und der Milz intensiv angeregt. All dies wirkt stimulierend auf viele Bereiche des Körpers.
Im Ayurveda als auch in der traditionellen chinesischen Medizin kennt man den Zusammenhang der einzelnen Wirbel der Wirbelsäule und den ihnen zugeordneten Organen. D.h., wenn es einem Organ nicht gut geht, ist dementsprechend auch ein Wirbel der Wirbelsäule betroffen. Im Yoga gibt es dafür eine Reihe sehr potenter Übungen, um die Flexibilität und Weichheit unserer inneren Organe wieder herzustellen. Eine sehr gute Übung ist beispielsweise Nauli. Hierbei werden die vorderen geraden Bauchmuskelstränge wechselseitig rotiert. Auch die Übung „Ajagari“ ist eine extrem wirksame und hochpotente Übungsabfolge. Dabei wird der Bauch im Wechsel rund nach vorn gepresst und dann wieder stark nach hinten eingezogen. Beim Praktizieren dieser Übungen kann man bemerken, wie sich die Organe lockern und sich folglich der Anspannungen im Rückgrat lösen und man plötzlich wieder mehr Bewegungsfreiheit im Rücken verspürt.
Daher lege ich Ihnen die Stellung des alten Herrn sehr ans Herz, da sie simpel in der Anwendung und tiefgreifend nachhaltig Ihr Nutzen ist. Denn bei vielen einfach aussehenden Übungen bemerkt man schnell, dass sie es in sich haben.