Hardware für Yoga@Work

Hardware für Yoga@Work

Immer wieder werde ich gefragt: „Hey Mike, wo gibt’s denn die Utensilien her, die man für Yoga@Work einsetzten kann, um ergonomisch korrekt zu arbeiten?“
Dazu habe ich nun eine Liste erstellt, in der all meine Hardware zu finden ist, die ich guten Herzens empfehlen kann.
Die Liste umfasst Tischgestelle, Monitorbänke und -halterungen, Laptopstative, Sitzhocker und -bälle, Kissen, Computermäuse und -tastaturen und verschieden Pads.
Damit kannst Du Dich perfekt ausstatten und hast die Möglichkeit, all meine Körperhaltungsvorschläge zu realisieren.

Das was aus meiner Sicht noch fehlt, sind die Trackballs. Doch leider werden aktuell keine produziert, die ich empfehlen kann.
Wenn Du mich in meiner Arbeit unterstützen willst, kannst Du gern die aufgeführten Partner Links benutzen

Grundlagen ErgoConsulting

Grundlagen ErgoConsulting

Wobei kann Dir ErgoConsulting behilflich sein? Wer die richtige Körperhaltung am Arbeitsplatz einnimmt, schafft dadurch die Grundlagen für schmerzfreies Arbeiten am Schreibtisch, denn ein falsche Körperhaltung ist der Anfang vom Ende. Zumeist stehen die Monitore zu tief, was dazu führt, das nach unten geschaut wird, was zu Problemen im Nackenbereich führt. Dabei ist die Lösung so einfach – Monitore hochsetzen.
Des Weiteren ist es sinnhaft, die Eingabegeräte wie Tastatur und Maus auf Ergonomie hin zu prüfen. Es gibt viele verschiedene Arten von Mäusen, Stifteingabegeräte, Pads oder Trackbälle. Jeder sollte für sich prüfen, mit welchem Gerät man gut und ausdauernd arbeiten kann.
Auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch birgt viele Vorteile in sich. Er bietet die Möglichkeit entsprechend der gewählten Körperhaltung, die richtige Höhe des Schreibtisches einzustellen. All diese und noch einiges mehr erfährst Du in diesem Video ErgoConsulting, mehr gibt es auch hier zu lesen.

Yoga@Break – Yogaübungen im Businessdresscode

Yoga@Break – Yogaübungen im Businessdresscode

Die hier vorgestellten Übungen können allesamt im Businessdresscode durchgeführt werden. Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse des Yoga – ebenso wird auch keine Yogamatte gebraucht. Alle Übungen sind für gesunde Menschen, jeden Alters gedacht, aber auch kranke Menschen können diese Übungen zur Kräftigung der Gesundheit wirkungsvoll einsetzen.

Die Krux mit der Lehne

Die Krux mit der Lehne

Die meisten im Büro arbeitenden Menschen haben sich mit der Zeit an eine ungesunde Sitzweise gewöhnt. Gemeint ist das Sitzen mit einer Rückenlehne. Diese Art des Positionierens des Körpers ist auf Dauer eher ungesund und wiederspricht grundlegend unserem Körperbau oder lehnen Sie sich permanent an eine Wand an, nur um zu stehen? Ab und zu nutzt jeder Mal eine Lehne, eine Stütze oder Wand um das eigene Gewicht aus Gründen der Energieersparnis vertrauensvoll abzugeben. Aber dies ist nur gut für eine Pause – für das Herunterfahren der geistig-körperlichen Systeme. Denn in der Nichtpause also der Arbeitszeit braucht der Körper eine gewisse Spannung, um die Grundwachheit herzustellen, damit Leistung und Aufmerksamkeit erbracht werden kann. Das bedeutet im Umkehrschluss – wer körperlich spannungslos sitzt – sozusagen rastet – der wird auch rosten, wenn es von Dauer ist.
In fast allen Regionen der Nichtwestlichen Welt weiß man, wie rückenschonend ohne Lehne pausiert werden kann, denn da wird vor allem gehockt, gekniet und natürlich auch gesessen. Das Hinlegen sei von dieser Betrachtung ausgenommen. In unserem westlichen Kulturkreis hingegen beherrschen zumeist nur noch die Kinder diese Art des Pausierens. Fast jedes Kind bis zum Vorschulalter kann sich problemlos für längere Zeit auf den Boden setzen und die Unterschenkel nach außen oder innen angewinkelt oder direkt mit dem Gesäß auf Ihnen sitzend verweilen, bevor es durch viele Jahre ungesunden Sitzens in der Schule diese Fähigkeit verliert.

Für all diese Positionen braucht man keinen besonderen Stuhl. Vielmehr bedarf es einer ausreichend großen Sitzfläche, damit die verschiedenen Stellungen auch eingenommen werden können. Eine quadratische Sitzfläche von 80×80 cm ist für die meisten erwachsenen Menschen bis 190 cm ausreichend. Wer größer ist sollte eine 90×90 cm große Sitzfläche wählen. Diese Länge ergibt sich aus dem Abstand von Knie bis hin zur ausgestreckten Zehe wie in der Abbildung rechts zu sehen ist.

Im Yoga weiß man um den Zusammenhang von Rücken und Beinen. Wer schwache und unflexible Beine hat, wird auch einen dementsprechend schwachen und steifen Rücken haben. Im modernen Büroarbeitsalltag, der stark an den Schreibtisch gebunden ist, werden die Beine so selten benutzt, dass Blutstau in den unteren Extremitäten keine Seltenheit ist. Die Beine schlafen regelrecht ein, da sie nicht genutzt werden. Infolge dessen wird auch der Rücken nicht benutzt – auch er schläft ein, weil sich die Muskelmasse durch Inaktivität zurückbildet. Das tragische an dieser Abwärtsspirale ist nur, dass der Rücken dennoch den Großteil des Körpergewichtes zu tragen hat, obgleich die Lehne einen Teil der Last übernimmt. Dadurch muss ein nicht durch entsprechende Anspannung vorbereiteter Rücken eine Last tragen, die er nicht mehr gewohnt ist. Das ist die Basis für Rückenprobleme vielerlei Art. Aufgrund der Disbalance von Kraft und Flexibilität der Muskeln, entstehen Verschiebungen von Sehnen und Bänder im menschlichen Körper, die über die Jahre hin angenommen werden, ohne dass Ihnen Aufmerksamkeit geschweige denn Gegenaufwand zukommt. Und dann ist er scheinbar plötzlich da – der Stiernacken oder der Bandscheibenvorfall. Das passiert nicht plötzlich sondern ist das Ende einer langen Kette körperlich ungünstiger Positionen. Und diese ist die abwärts gerichtete Spirale – je mehr Last bzw. Eigenverantwortung man abgibt, umso größer werden die Rückenprobleme.
Die einzige langfristig erfolgreiche Strategie um diese Szenarien zu verhindern, ist ein geistig als auch körperlich aktiv arbeitender Mensch. Daher ist ein frühzeitiges Aneignen der hier gemachten Vorschläge eine sehr gute Grundlage für rückenbeschwerdefreies Arbeiten im Büro. Und dazu ist es ratsam, sich sukzessive von Sitzmöglichkeiten mit Lehen während der Arbeit am Schreibtisch zu verabschieden, denn ein Großteil der Arbeit sollte ohne Rückenlehne stattfinden. Dies mag nun für den ein oder anderen nach viel Aufwand oder Arbeit klingen. Aber die Aussicht auf einen kräftigen und flexiblen Rücken, der während der Arbeit trainiert wird, klingt für mich sehr reizvoll und ich arbeite seit 25 Jahren an Rechnern und nutze die Stellungen des Yoga mittlerweile seit 17 Jahren und ich benötige keine Lehne. Und wenn ich eine brauche, dann weiß ich, dass ich krank bin, weil ich nicht einmal die Kraft habe, meine eigene Grundspannung zu halten.

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 2

30 Minuten Yoga für die Pause Teil 2

Und wieder eine halbe Stunde Yogaübungen, die für die bewegungsarme Arbeit im Büro guten Ausgleich leisten. Diesmal treten insbesondere der untere Rücken, der Bauch und die Beine in den Fokus. Es werden die Muskeln dehnende und kräftigende Übungen vorgestellt.

Yoga@Work mit den verschiedenen Körperhaltungen

verschiedene Körperhaltungen von Yoga@Work

Wie funktioniert Yoga@Work

Yoga@Work zeigt mit über 60 verschiedenen Körperhaltungen auf, wie direkt während der Arbeit am Rechner Bewegung in die Monotonie am Schreibtisch hineingebracht werden kann. Diese Haltungen können leicht umgesetzt werden und sind für Jeden erlernbar. Einhergehend mit der Untersuchung einer gesunden Arbeitsplatzhaltung wird auch die Arbeitsplatz Ergonomie untersucht – wie z. B.  Arbeitsmöbel oder Computereingabegräte. Yoga ist bekannt für seine vielen Asanas. Dieser Begriff aus dem Sanskrit bedeutet, dass das Yoga uns mit diesen Körperhaltungen verschiedenster Art geradezu ein Geschenk für das Leben im Büro unterbreitet. Sie verhelfen dem Arbeitenden zur Abwechslung aus der körperlichen Monotonie. Mit dem entsprechendem Mobiliar kann man dies leicht umsetzen. Dazu gibt es von Yoga@Work auch die Beratungen zum Thema ErgoConsulting

Ein Seminar mit Reinhard Gammenthaler

Ein Seminar mit Reinhard Gammenthaler

Nun schon das sechste Mal hatte ich die Ehre und das Vergnügen mit einem aus meiner Sicht sehr authentischen Yogi, ein dreitägiges Seminar in Berlin am Tegeler See zu absolvieren. Die Rede ist vom Schweizer Reinhard Gammenthaler, der eine lange Tradition indischer Gurus fortsetzt. Sein Hatha Yoga Stil ist der bisher authentischste für mich von so einigen, die ich kennen lernte. Die Begründung ist einfach, denn in seinen Seminaren wurden in mir die meisten, schönsten und umfangreichsten Energieressourcen freigesetzt. Hatha Yoga eignet sich hervorragend dafür, seelisch geistige Erweiterungsprozesse durch Arbeit auf der körperlichen Ebene anzuregen. Dazu muss der Körper regelrecht angetrieben werden, damit er sein energetisch körperliches Potenzial ausspielen kann, denn eher der Mangel an ausgleichenden Bewegungen und ein zu viel an wenigen, monotonen Bewegungen lassen uns degenerieren.

In Reinhards Seminaren besteht die Möglichkeit für Einsteiger als auch Fortgeschrittene des Yoga gleichermaßen, an der persönlichen Leistungsgrenze zu arbeiten. Und dabei werden auch keine individuellen Tipps bzw. manuelle Körperkorrekturen gegeben, denn das ist nicht notwendig. Die Kundalini, eine Kraft, die in jedem von uns schlummert, wird, wenn sie entsprechend angeregt wird, im zentralen Energie Kanal aufsteigen und dabei sämtliche körperliche Fehlhaltungen korrigieren.

Ich erinnere mich noch sehr genau an mein erstes Seminar. Es war eine Offenbarung von in mir verschütteten Wissen. In den ersten zehn Jahren meiner Praxis streifte ich die sehr wichtigen Gebiete des Yoga unbewusster Weise aber mit der Feststellung, dass fühlt sich richtig gut an. Reinhard legt in seiner Praxis den Schwerpunkt auf die Offenlegung unbewusstem Bewusstseins. Ich kannte bereits sein Buch und es zog mich vom ersten Augenblick an nahezu magisch in seiner Aura, dennoch war ich ungewohnt skeptisch und dachte mir, na mal sehen was du drauf hast. Bereits nach den ersten 10 min von ca. 1000 min Übungszeit, die ich noch vor mir hatte, war die Skepsis weg. Im Gegenteil – die Eindringlichkeit mit der mein Herz sprach hier richtig zu sein, richtig zu sein in der Arbeit mit dieser Technik, die mir all die vielen Yogis zuvor nicht zeigten, legte jede Form der Skepsis in Schutt und Asche. Ich wusste ich war angekommen, angekommen am richtigen Platz mit der richtigen Technik, um bis an mein Lebensende mit ihr arbeiten zu können.

Ich erfühlte eine sehr genaue Vorstellung was die Kundalini ist und eine Vorausschau, eine Ahnung ihres Potenzials, welches noch ungenutzt war ohne dabei ein Ende ihrer Möglichkeiten wahrnehmen zu können. Es fühlte sich so gut an, extrem gut an – dieses Fließen von Energie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein einziger Mensch auf diesem Planeten diese Energie nicht als wohlfühlend, entspannend und schön empfindet. Sie ist das Purste, noch purer als Muttermilch. Keine Zweifel, keine Angst, kein Ego, kein sich beweisen wollen, nicht Essen, Trinken, Schlafen wollen – nur pures Bewusstsein – Sein ohne Forderungen und Wünsche zu hegen. Leider hält dieser Augenblick begrenzt an, aber über die Jahre lernt man, die Spanne zu erweitern und sie in jeder Asana, in jedem Pranayam zu verlängern und zu intensivieren. Dabei ist kein Tag wie der andere, an dem einem fällt es leichter, an dem anderen ist der Widerstand scheinbar grenzenlos und dennoch macht man sich auf den Weg, es wieder zu spüren, denn es wappnet uns gut für den Tag, schenkt Gleichmut, ohne Hochmut oder Tiefmut.

 

Nun was macht denn eigentlich den Unterschied zu den anderen Yogastilen aus, wird sich der Eine oder die Andere nun fragen. Der Unterschied ist klein, aber gewaltig in seiner Wirkkraft. Reinhard setzt die drei körperlichen Verschlüsse – die Bandhas und eine Hauptatemübung – Ajagari permanent bei jeder Asana ein und erzielt damit eine wesentlich intensivere Wirkung, als ließe man sie ungenutzt. So steht es übrigens auch in den klassischen Schriften wie der Pratipika geschrieben, aber die Wenigsten setzen es in der Praxis ein, um ehrlich zu sein, ist es mir bei keinem Yogalehrer oder Yoga Stil in meinen ersten 10 Jahren begegnet. Überall wurde viel von fühlbaren Energien gesprochen, aber die vermittelten Techniken des Erfühlens erbrachte zu wenig Resultate und ich übte viel.

Nach 3 Stunden des Übens begrüßt man gern die Endentspannung in der sogenannten Leichenlage und kann sich dann gut fallen lassen. Reinhard spielt zumeist langsame, schöne indische Flötenmusik ein – eine gute Basis um tief in sein Unterbewusstsein zu reisen. Ein Ausflug wie auf einem fliegenden Teppich in ein großes Land.

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Yoga @ Work beim 1. Onlinekongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Vom 06. bis 12. Juni 2016 findet auf www.bgmworks.de
Deutschlands 1. gratis Online-Kongress für betriebliches Gesundheitsmanagement statt.

Bei diesem Projekt ist Yoga@Work auch mit dabei. Im Rahmen des Kongresses wurde auch ich zum Thema Körperhaltungswechsel am Arbeitsplatz interviewt – dies wird auch auf der Seite zu sehen sein.

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt ein wertvoller Schlüssel für gesunde Menschen und gesunde, erfolgreiche Unternehmen. Das erwartet Sie:

  • 16 Experten-Interviews mit mehr als 15 Stunden Gesamtlaufzeit
  • Fundiertes BGM-Wissen – aus der Praxis für die Praxis
  • Branchenübergreifend aufbereitet für alle Arten und Größen von Unternehmen/Organisationen: von KMU bis zum Konzern
  • Die Themen: gesundes Führen, strategische BGM-Ziele, digitale Supportsysteme, Arbeitsschutzgesetz, gesunde Arbeitswelten, Männergesundheit, 50+-Mitarbeiter, Azubi-Fitness, Suchterkrankung, Burnout, Achtsamkeit, Bio-Essen in der Betriebsgastronomie, Yoga am Arbeitsplatz, Bewegungs- und Ernährungskonzepte u. v. m.
  • Best Practice Beispiele direkt aus Unternehmen und praxiserprobtes Erfahrungswissen von externen Begleiterinnen und Begleitern

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann registrieren Sie sich am besten noch heute auf www.bgmworks.de  und nehmen auch Sie Anfang Juni am BGM Online-Kongress teil. Ich kann mir gut vorstellen, dass interessante Themen für Sie dabei sein werden.

Noch eine Bitte zum Schluss – der Kongress vom 06. bis 12. Juni wird gratis zu sehen sein. Wenn Sie dieses Thema auch so spannend wie wir finden, dann freuen wir uns, wenn Sie diese Information in Ihrem Netzwerk weitergeben.
Besten Dank!

Das Mobiliar

Das Mobiliar

Das Mobiliar eines Büros hat nur eine Funktion – den Nutzer maximal in allen Belangen zu unterstützen – daher mach es Sinn, Büronutzer und Büro auf Ergonomie und Handhabbarkeit hin zu untersuchen. Zielführendes Design heißt daher, die Maschine weitestgehend an den Menschen anzupassen und nicht umgedreht

Die Sitzmöbel und der Arbeitstisch sollten mit klaren, harmonischen Formen und leicht rundlichen Kurven designt sein, damit man sich nicht unnötig stößt. Es bedarf eher weniger als mehr Interieur an einem Schreibtisch.

Ergonomie und Bewegungsfreiheit

Ergonomie und Bewegungsfreiheit

Keine Ergonomie am Arbeitsplatz – keine Bewegung, wenn Bewegungsfreiheit Mangelware ist. Und Mangel an Bewegung verträgt der Mensch auf Dauer nicht gut. Daher sollte ein Büro derart eingerichtet sein, dass ein Maximum an verschiedenen einnehmbaren Körperstellungen unterstützt wird. Damit bekommt das Möbeldesign eine klare Richtlinie, körperunterstützendes Mobiliar zu kreieren. Auch die I/O Schnittstellen zur Maschine müssen untersucht werden. Gerade in diesem Bereich ist es wichtig, Inputgeräte wie Tastaturen, Mäuse, Stiftpads und Trackballs auf Ihre ergonomische Komponente hin zu untersuchen.